Hörsturz, Schwerhörigkeit, Ohrgeräusche (Tinnitus)

Die Fähigkeit zu hören und die Qualität des Höreindruckes bestimmen seit Ihrer Geburt, wie sich Ihr Körper entwickelt: Ihre Sprache, Ihr Denken, Ihre Kommunikation. Die Fürsorge für Ihr Gehör bildet eine der wichtigsten Aufgaben Ihrer Facharztpraxis Dr. Ruberg. Vom Deutschen Berufsverband  für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde erhielt Dr. Ruberg die Qualifikation „Audiologe und Neurootologe“. Ab dem ersten Lebenstag bis ins hohe Alter werden Sie bei allen Störungen rund ums Hören beraten:

Neugeborenen-Hörscreening

Das Land Rheinland-Pfalz listet die Praxis Dr. Ruberg offiziell als Kooperationspartner für den Ausschluss angeborener Schwerhörigkeiten.  Bereits in den ersten Lebenstagen kann die Hörfähigkeit des Säuglings getestet werden: Am Gehörgangseingang wird innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten eine Messung durchgeführt. Hierfür ist die Mitarbeit Ihres Kindes nicht nötig.

Bei sicheren Auffälligkeiten sind weitere Untersuchungen in einer HNO Klinik (Pädaudiologie) notwendig. Nur das frühzeitige Erkennen einer Schwerhörigkeit und deren Ausgleich mit Hörhilfen  gibt Ihnen die Chance, die normale (!) Entwicklung Ihres Kindes zu ermöglichen: Bei mittelgradiger Schwerhörigkeit raten wir zu konventionellen Hörgeräten, bei Gehörlosigkeit zu einem Cochlear Implant.

Schwerhörigkeit bei Kindern

Wird die Schwerhörigkeit erstmals im späteren Kindesalter bemerkt, liegt oft eine leichte Mittelohrentzündung (Paukenerguss) vor. Diese ist meist schmerzlos und bleibt daher für die Eltern lange unbemerkt. Fragt Ihr Kind dauernd nach und muss man es mehrmals rufen, bis es reagiert? Dann sollten Sie sich in der Kindersprechstunde der Praxis Dr. Ruberg vorstellen. Mit meist einfachen Maßnahmen kann das Hören wieder normalisiert werden. Bleiben Hörstörungen länger als 3 Monate unbemerkt, kann dies den Spracherwerb stören.

Schwerhörigkeit bei Erwachsenen

Vielfältige Ursachen können der Hörstörung bei Erwachsenen zugrunde liegen: Schäden am äußeren Ohr, am Mittelohr, am Innenohr sowie am Hörnerv. Für alle Störungsbilder bieten wir Testmethoden an, um Ihrem Problem auf den Grund zu gehen.

Unser Hörsturzkonzept in Neustadt

Der plötzliche Hörverlust aufgrund einer Innenohrstörung wird als Hörsturz bezeichnet. Er kann mit Schwindel und Ohrgeräuschen einhergehen. Seit Jahrzehnten wird der Hörsturz schulmedizinisch mit Cortison therapiert- nicht immer mit befriedigendem Erfolg. Wir sind überzeugt, dass in vielen Fällen die Ursache des Hörsturzes in einer Störung der oberen Halswirbelsäule und der Kiefergelenke liegt, sowie emotionaler Stress ein wichtiger Begleitfaktor ist. Gemäß den schulmedizinischen Leitlinien bieten wir die Gabe von Cortison als Tabletten oder als Infusionstherapie an. Bei fehlender Besserung hierunter oder bei Diabetikern applizieren wir das Cortison schonend in lokaler Betäubung direkt in das Mittelohr in die Nähe des Innenohres (Intratympanale Cortisontherapie, ITC). Die Neuraltherapie und die Kiefergelenkstherapie sind wichtige Bestandteile unseres Behandlungskonzeptes eines Hörsturzes. Alle Therapien können während der Sprechstunde in der Praxis erfolgen. Ein stationärer Aufenthalt ist meist nicht nötig.

Hörgeräteversorgung

Im Fall einer chronische Schwerhörigkeit kann eine Hörgeräteversorgung sinnvoll sein. Herr Dr. Ruberg und Frau Dr. Teepe beraten Sie über die Optionen, stellen die nötige Verordnung aus, betreuen Sie kontinuierlich im Verlauf der Hörgeräteversorgung und pflegen die Kooperation mit Ihrem Hörgeräteakustiker.  Sollten Sie im Laufe der Jahre trotz optimaler Geräteversorgung nicht mehr ausreichend Sprache verstehen,  beraten Sie Herr Dr. Ruberg und Frau Dr. Teepe hinsichtlich der Versorgung mit einem Cochlear Implant: Das Hörorgan ist das einzige Sinnesorgan des Menschen, welches apparativ ersetzt werden kann.

Ohrgeräusche/Tinnitus

Schädigungen am Innenohr und am Hörnerv gehen häufig mit Ohrgeräuschen einher. Aber auch ganz harmlose Umstände wie ein Haar auf dem Trommelfell oder ein Ohrenschmalzpfropf können störende Geräusche verursachen. Besteht das Geräusch erst seit wenigen Tagen oder Wochen, suchen Herr Dr. Ruberg und Frau Dr. Teepe nach dessen Ursache, um diese zu lindern oder sogar zu beseitigen. Bei chronischen Ohrgeräuschen stehen apparative Methoden zur Verfügung, um die Wahrnehmung des Ohrgeräusches zu vermindern.